Pressebericht
Farbtupf im Schulalltag
"Farbtupf" heißt die Schülerfirma der kaufmännischen Schule mit ungewöhnlichem Auftrag: Verkauf und
Verleih von Kunst. Nun präsentierte sich die Agentur mit einer Vernissage der Öffentlichkeit.
Göppingen Normalerweise sind es die aktuellen Kollektionen der großen Designer, die im Modehaus Metzmeier im
Mittelpunkt stehen. Jetzt lud die Kunstagentur "Farbtupf" - eine Schülerfirma der kaufmännischen Schule
Göppingen - zu ihrer ersten Vernissage.
Die Schülerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kunstwerke lokaler Künstler auf Provisionsbasis zu vermarkten.
Für das nötige Anfangskapital werden Zertifikate verkauft. "Die Idee gab es schon länger bei uns an der
Schule, wir wollten sie jetzt umsetzten", berichtet Sara Schreiber. Erste Kontakte zu Künstlern waren über Bekannte
schnell hergestellt. Diese empfahlen die Schülerfirma weiter und so konnte die Kunstagentur Farbtupf jetzt die Werke von
insgesamt sechs Ausstellern präsentieren. Dabei legten die jungen Damen großen Wert auf ein stilvolles Ambiente.
So fehlte es weder am roten Teppich, einer persönlichen Begrüßung oder dem obligaten Sektempfang nebst
herrlichen Flötenklängen. Derlei Anstrengungen fanden dann auch Michael Metzmeiers Anerkennung: "Wir bieten nur die
Plattform, alles andere haben die Damen der Firma Farbtupf mit unglaublichem Ehrgeiz und Elan erledigt - dafür
großen Respekt."
"Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden. In den ersten Wochen haben wir auch sehr viel Zeit in Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit investiert", meinte Nathania Gelen mit Blick auf die gut 60 Gäste, die sich im Modehaus
eingefunden hatten. Auch Helmut Johann Wendelken, einer der ausstellenden Künstler, zeigte sich vom Engagement der
Schülerinnen angetan: "Die Mischung aus Kunst, ...Vermarktung und Menschen
begeistert mich", so Wendelken.
Ob die Firma auch wirklich erfolgreich wirtschaftet, steht dabei noch nicht einmal im Zentrum des Interesses der
Schulleitung: "Wenn wir die so genannten weichen Faktoren wie Teamfähigkeit, Flexibilität oder Zuverlässigkeit
verbessern, dann ist das eine volle Punktlandung", erklärte Berufsschullehrer Karl-Otto Kaiser. Dennoch begann die
Premiere des jungen Start-up-Unternehmens recht erfolgreich: Bereits nach knapp einer Stunde war das erste Kunstwerk
verkauft, ein weiteres vermitet.
Quelle: Südwest Presse - 3. Februar 2009, Michael Brust
Weitere Artikel über Helmut Johann Wendelken
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- Eine brennende Frage an das mitfühlende Herz - Nürtinger Zeitung


Neufeld
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